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Wort für Wort

Film fängt da an, wo Sprache aufhört. Und so ist auch der Dokumentarfilm zunächst ein erzählendes Medium des bewegten Bildes. Die Mittel des Erzählens wiederum sind überaus vielgestaltig. In der Regel kommt hier die Sprache wieder ins Spiel, in Gesprächen mit den Protagonisten, in beobachteten Dialogen oder in Kommentaren. Zuweilen rückt dabei das gesprochene Wort bzw. der Text in den Mittelpunkt und wird zum tragenden dramaturgischen Element.

Mit dem aktuellen Motto Wort für Wort suchen wir Dokumentarfilme, die sich in der Dialektik von Bild und Wort auf die Seite der Sprache, des Textes, des Gesprochenen schlagen und ihre Dramaturgie darauf aufsetzen. Die Spannbreite reicht von filmischen Brückenschlägen zur Literatur, über den vom Erzählerkommentar getragenen Essayfilm bis hin zu Gesprächsfilmen, die sich voll und ganz dem Dialog verschrieben haben. 

Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Filmerzählung? Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es, um das Gesprochene ins Bild zu setzen? Wie wird ein literarischer Text zu einem genuin filmischen? Welche Qualitäten braucht ein Text oder ein Dialog, um einen Film zu tragen? Welche Anforderungen stellt dies an die Montage? Das Feld ist weit und spannend.


Die Preisträger 2019

Nach einer überaus erfolgreichen Nonfiktionale mit so vielen Besuchern wie noch nie, ging am Sonntag, dem 17.03.2019 die 12. Nonfiktionale mit einer feierlichen Preisverleihung zu Ende. Die Jury bestehenden aus Mechthild Barth, Thomas Haemmerli und Mark Stoehr vergab zwei Preise: zum einen den Nonfiktionale-Preis der Stadt Bad Aibling und zum anderen den AVID-Schnittpreis. Darüber hinaus vergab die Schülerjury des Gymnasium Bad Aibling bestehend aus Sarah Schulz, Marinus Halbig und Stephan Helbing den Bürgerpreis.