Preise

Mit dem thematischen Fokus auf das Wort bzw. die Sprache gehen die sechzehn Filme des diesjährigen Wettbewerbs ganz unterschiedliche formale und inhaltliche Wege. Dementsprechend wird es für unsere Jury kein leichtes Unterfangen, zwei Preisträger zu bestimmen. Der mit 2.000 Euro dotierte Nonfiktionale-Preis der Stadt Bad Aibling wird an einen herausragenden Film vor dem Hintergrund des aktuellen Mottos vergeben. Um der kurzen Erzählform eine eigene Würdigung zu erweisen, wird heuer erstmals ein Kurzfilmpreis ausgelobt. Dieser Sachpreis in Form eines ausgesuchten Tonequipments wird von der Gruppe 3 gestiftet.

Die Preisverleihung am Sonntag, dem 22. März 2020, um 20:00 Uhr setzt den festlichen Schlusspunkt der 13. Festivalausgabe der Nonfiktionale. Wir sind gespannt auf die kundigen Urteile unserer Jurymitglieder Astrid Beyer, Vadim Jendreyko und Ulrike Tortora.


Jury 2020

Astrid Beyer

kuratiert seit 10 Jahren den Branchentreff DOKVILLE vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) in Stuttgart. Nach dem Studium der Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Tübingen und den USA arbeitete sie als freiberufliche Journalistin für TV und Industrie sowie als Ausstellungsgestalterin mit Schwerpunkt Medieninstallationen. Mitaufbau beim Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Über mehrere Jahre Langinterviews mit Zeitzeugen für diverse Museen. Seit 2017 in der Vorauswahl-Jury für den Deutschen Dokumentarfilmpreis.


Vadim Jendreyko

lebt in der Schweiz und realisiert seit 1985 als Regisseur, Autor und Produzent Filme. 2002 gründete er mit Hercli Bundi die Produktionsgesellschaft Mira Film. Seine Dokumentarfilme finden ein internationales Publikum und erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter zwei Mal den Schweizer Filmpreis für den besten Dokumentarfilm und Nominierungen für den Europäischen und Deutschen Filmpreis. Er unterrichtet projektgebunden an Filmschulen wie der HEAD in Genf und übernimmt Mandate als Coach und Tutor.


Ulrike Tortora

geboren in Freiburg. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften lernte sie zwei Jahre lang als Schnittassistentin von Alexander Kluge das Handwerk. Seit 1988 arbeitet sie als freiberufliche Editorin, sowohl für Spiel- als auch für Dokumentarfilme. Seit 1995 ist sie darüber hinaus auch als Dozentin für Schnitt und Dramaturgie tätig. 2018 ehrte die HFF München ihr Engagement in der Lehre mit einer Honorarprofessur


 

Bürgerpreis

Neben den beiden Hauptpreisen wird auch diesmal der von Aiblinger Bürgern gestiftete Bürgerpreis in Höhe von 750 Euro von einer dreiköpfigen Schülerjury des Gymnasiums Bad Aibling verliehen.


Markus Artl


Lena Winzenburg


Jakob Zweckstetter