Jury 2019

Mechthild Barth
bewegt sich seit rund 10 Jahren hauptsächlich im Bereich der Montage und Dramaturgie. Nach dem Staatsexamen in Kunst, Hispanistik und Germanistik folgte ein vierjähriges Theaterengagement bei Ana Vallés in Spanien. Parallel dazu begann sie ihr Zweitstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln im Bereich Regie. Zunächst war sie hauptsächlich als Autorin und Regisseurin tätig. Der von ihr geschnittene Dokumentarfilm „Der Gotteskrieger und seine Frau“ wurde 2007 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.


Thomas Haemmerli
betreibt als gut abgehangenes Mädchen für so manches einen Bauchladen mit politischen Kampagnen, Geschreibe, Kunst, Filmerei sowie schwerststrategischer Kommunikationsberatung. Er lebt nach nomadischen Jahren in Zürich. Sein Claim to 15 Minuten Fame sind seine Dokumentarfilme „Sieben Mulden und eine Leiche“ (der u.a. auf  der Nonfiktionale 2008 zu sehen war) sowie „Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings“.


Mark Stöhr
geboren und aufgewachsen am Bodensee. Studium der Germanistik und Filmwissenschaften in Konstanz und Bochum. Er lebt und arbeitet als freier Autor in Hamburg. Veröffentlichungen u.a. auf „stern.de“, „Zeit Online“ und im „Freitag“. Darüber hinaus leitet er die Katalogredaktion bei mehreren Festivals, darunter beim Filmfest Hamburg und beim Kinder- und Jugenddokumentarfilmfestival doxs! in Duisburg, und ist Programmer beim Filmfestival Max Ophüls Preis. Seit 2011 gehört er dem Kollektiv der Dokumentarfilmwoche Hamburg an.


Moderation 2019

Franz Müller

lebt als Filmemacher und Mitherausgeber der Filmzeitschrift „Revolver“ in Köln und Berlin. Nach seinem Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter studierte er von 1993 bis 1996 Kybernetik bei Oswald Wiener. Rund zehn Jahre lang Kinoprogrammarbeit für den Filmclub 813 im Kino in der Brücke/Köln. 2002 schloss er ein Postgraduiertenstudium an der KHM Köln ab. Seit 2012 Lehraufträge für Regie an der Kunsthochschule für Medien Köln, Manchester Metropolitan University u.a. Seine preisgekrönten Filme – wie „Die Liebe der Kinder“ (2009) oder „Worst Case Scenario“ (2014) - liefen auf zahlreichen nationalen wie auch internationalen Festivals. Sein aktueller Spielfilm „Die Tagebücher von Adam und Eva“ befindet sich derzeit in der Postproduktion.


Werner Ružička 

war von 1985 bis 2018 Leiter der Duisburger Filmwoche. Er studierte Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bochum. Ab 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum. 1978-82 Regie und Produktionsleitung beim dokumentarischen Langzeitprojekt „Prosper/Ebel - Eine Zeche und ihre Siedlung“. Nach 1982 Arbeiten für Fernsehen und Theater. Juror u.a. bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und beim Adolf-Grimme-Preis. Lehraufträge für Dokumentarfilm, u.a. an der HFF München, Goethe-Institut-Seminare u.a. in China und Israel. Seit 2007 ist er Gastmoderator bei der Nonfiktionale. Im Februar 2018 wurde er im Rahmen der Berlinale mit dem Ehrenpreis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.